Willkommen
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Heiko Kuschel Foto: Nike Bodenbach
Heiko Kuschel Foto: Nike Bodenbach

Ihr sollt in Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden.

Jesaja 55, 12

 

"Ich bin vergnügt, erlöst, befreit": So hat Hanns Dieter Hüsch in einem wunderbaren Psalm geschrieben.

Vergnügt, erlöst befreit: So möchte auch ich von Gott erzählen. In meinen Blogs, in meinen Liedern, in meinen Büchern, in meinen Predigten.

Vergnügt, erlöst befreit: So setze ich mich auch politisch für das Wohl der Menschen und für den Erhalt von Gottes wunderbarer Schöpfung ein. Denn Leben ist immer auch politisch. 

Vergnügt, erlöst, befreit! Lassen Sie sich anstecken von der frohen Botschaft. Ich hoffe, dass sie etwas davon hier finden.

Ihr

 

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Heiko Kuschel (Unterschrift)

Neueste Beiträge

veröffentlicht in: Citykirche Blog am
Strandandacht in Ouddorp: Angespült - alte Scherben Heiko Kuschel

Fundstücke

Die Gruppe „Buitengewoon schoon“ geht regelmäßig am Strand entlang und sucht nach allem, was hier so angespült wird. Und dabei finden sie immer wieder ganz außergewöhnliche Dinge.

Zum Beispiel das hier.

(herumgeben)

Was meint ihr, wie alt diese Scherbe ist?

Wir wissen es nicht genau. 

Wahrscheinlich ist es ein Griff einer Pfanne, etwa aus den Jahren 1250 bis 1300.

Jedenfalls ist es Jahrhunderte her, dass ein Mensch sie töpferte.

Und es ist Jahrhunderte her, dass ein anderer Mensch sie verlor. Oder sie zerbrach. Jedenfalls: Die Scherbe lag im Meer.

Eine unvorstellbar lange Zeit.

Und eines Tages wurde sie wieder angespült.

Hier, an diesem Strand.


veröffentlicht in: Citykirche Blog am
Predigt im Urlaubergottesdienst: Angespült - Plastikabfall

721.Ouddorp-angespuelt-Plastikabfall.mp3

Heiko Kuschel

Letzte Woche hatten wir so einen faszinierenden, uralten Mammutzahn hier im Gottesdienst, der eines Tages am Strand angespült wurde. Und heute? Heute bringe ich diesen hässlichen Plastikabfall mit. Was soll denn das? Fragen Sie sich vielleicht. Und denken gleich „na ja, das wird die übliche Predigt zu Umweltschutz und wir müssen die Schöpfung bewahren und so weiter, Plastik ist böse und und und, das kann ja langweilig werden.“

Nee, ehrlich, das wäre mir auch zu langweilig. Ist zwar alles richtig, aber das wissen wir doch alles schon, selbst wenn wir viel zu oft nicht danach handeln.

Wenn diese Plastikstücke reden könnten: Was würden sie uns alles erzählen können?


veröffentlicht in: Buchbesprechungen am

Das Buch beginnt mit einem wirklich beklemmenden Kapitel, das einen gerade in diesen heißen Tagen so schnell nicht wieder loslässt: Eine noch nie dagewesene Hitzewelle erfasst eine Region in Indien. Wir erfahren davon aus der Perspektive von Frank, einem Mitarbeiter einer Hilfsorganisation. Die Situation ist hoffnungslos, ohne Klimaanlagen ist Überleben nicht möglich, der Strom fällt aus, die Leute fliehen in den See, doch selbst dort ist die Temperatur zu hoch, um zu überleben.


veröffentlicht in: Citykirche Blog am
Strandandacht in Ouddorp: Angespült - die Muschel Heiko Kuschel

Angespült

„Und siehe, es war sehr gut“. So heißt es in der Schöpfungserzählung.

„Buitengewoon schoon“ heißt eine Gruppe, die hier am Strand nach Fundstücken sucht. Einige davon sehen wir uns in diesen Tagen an. Letzten Sonntag waren’s Mammutzähne. Heute, hier am Strand, werden wir auch etwas zu entdecken haben. Buitengewoon schoon – außergewöhnlich sauber. Aber natürlich schwingt da auch unser deutsches Wort „schön“ mit. Und, darauf hat mich Rini aufmerksam gemacht: Buiten gewoon schoon kann auch heißen: Draußen einfach sauber. Ja, es ist so einfach. Halten wir die Natur sauber – und schön. Da steckt so vieles drin, wenn wir jetzt an diesem wirklich außergewöhnlich schönen Strand auf Entdeckungstour gehen.

Buiten gewoon schoon – „Und siehe, es war sehr gut“.

Lasst uns diese Schönheit der Welt, die Schönheit dieses Strandes, heute entdecken, ihr ein wenig nachspüren.


veröffentlicht in: Citykirche Blog am
Predigt im Urlaubergottesdienst: Angespült - Mammutzähne

720.Ouddorp-angespuelt-Mammutzahn.mp3

Heiko Kuschel

Immer wieder, wenn ich am Meer stehe, bin ich vollkommen fasziniert von dieser unbegreiflichen Weite. Das Meer: Es war schon vor Millionen Jahren da. Und es wird noch lange sein, wenn wir alle hier nicht mehr sind. Menschen standen vor Jahrtausenden an der Küste und haben aufs Meer geblickt, genau wie wir heute. Und Menschen stehen genau zur gleichen Zeit Tausende Kilometer entfernt an einer anderen Küste und schauen hinaus auf das gleiche Meer, das ewig zu wogen scheint.

Und manchmal, da spuckt dieses Meer Dinge aus, die es unendlich lange aufbewahrt hat. Nur ein großer Zufall ist es, wenn wir sie finden.

So wie dieses hier. Ich hätte darin gar nichts erkannt, muss ich ehrlich sagen. Rini sagt, es sind Mammutzähne.

Zähne von einem Wesen, das vor noch viel unvorstellbareren Zeiträumen lebte. Nur diese Zähne zeugen noch davon, was es war. Woanders fanden sich Knochen und unsere Urururvorfahren malten Mammuts an Höhlenwände. So alt ist das hier.


veröffentlicht in: Schweinfurt-evangelisch.de am
„Joe“ Hofmann, seit Jahrzehnten in der Jugendarbeit, wurde in einem fröhlichen Gottesdienst in den Ruhestand verabschiedet

„Ha!“ – für diesen kurzen, dafür häufigen und lauten Lacher war Johannes („Joe“) Hofmann seit Jahrzehnten bekannt. In Ausnahmefällen auch mal „Haha!“, so hatten es „seine“ Jugendlichen analysiert.

Im Jahr 1997 war Joe Hofmann zum ersten Mal ins Dekanat Schweinfurt gekommen, damals als Dekanatsjugendreferent. Seitdem war er in verschiedenen Aufgaben im Bereich Jugend- und Konfirmandenarbeit tätig. Zwischendurch verließ er das Dekanat für einige Jahre, um in Wiesenbronn in einem Haus mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen zu arbeiten.

Aus allen seinen Stationen waren Kolleginnen, Kollegen und Wegbegleiter zu einem fröhlichen Abschiedsgottesdienst gekommen, in dem viel gelacht wurde. Pfarrer Wolfgang Weich begrüßte augenzwinkernd zum Gottesdienst „an einem fast lauen Sommerabend“ in Anspielung auf den ursprünglichen Termin, der wegen der extremen Hitze abgesagt wurde, doch auch an diesem Abend war es nur wenige Grad kälter. Die Band der Auferstehungskirche spielte mitreißende Musik von modernen Gesangbuchliedern bis zu „ist da jemand“ von Adel Tawil.


veröffentlicht in: Schweinfurt-evangelisch.de am
Eine Delegation aus den Partnergemeinden in Rio de Janeiro besuchte das Dekanat Schweinfurt

Als Zeichen einer lebendigen und langjährigen Freundschaft war im Juli wieder eine Delegation der evangelischen Gemeinden aus Rio de Janeiro im Evangelisch-Lutherischen Dekanat Schweinfurt zu Gast. Seit Jahrzehnten verbindet beide Regionen eine enge Partnerschaft mit gegenseitigen Besuchen und intensivem Austausch. Das Dekanat Schweinfurt unterstützt dabei insbesondere die Kindertagesstätte Bom Samaritano, in der rund 100 Kinder aus den angrenzenden Favelas Elementarbildung, regelmäßige Mahlzeiten und medizinische Betreuung erhalten.


veröffentlicht in: Stilvoll glauben am

veröffentlicht in: Grüne Gochsheim am
Steig ein beim Gochsheim-Actionbound zu Fuß oder mit dem Rad! Das ganze Jahr über möglich.

veröffentlicht in: Wagenkirche am
Wagenkirche: Die Sendung aus der Garage

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Heiko Kuschel

So, lieber Lorenz, die Wagenkirche, na ja, das wird heute nicht so richtig. Wir nehmen aus der Garage auf, wo die Wagenkirche steht ...

... weil es draußen schüttet. Das Gewitter geht über uns gerade hinweg. Da können wir leider nicht losziehen.

Ja, so was Blödes. Aber wir haben trotzdem was gemacht. Wir haben die Kirche angekettet.

Angekettet, dass der Turm uns nicht auf den Kopf fällt. Nicht der Himmel auf den Kopf, sondern der Turm uns nicht auf den Kopf fällt.